Sollen wir wegen Deutschland oder Frankreich unsere Steuergesetze ändern?
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32 Antworten zu “Änderung Steuergesetze”


  1. 1 Rainer Bühler

    Auf keinen Fall. Weniger Staat ist mehr.

  2. 2 Dani

    Die Anpassung auf Druck anderer Staaten kommt einer Aufgabe der Souveränität gleich.
    Eine Harmonisierung und Anpassung sollte immer so erfolgen, dass sie auch innenpolitisch vertretbar ist. Schliesslich zeitigt dies auch Auswirkungen auf die eigenen Bürger. Oder wir geben den Grundsatz der gleichbehandlung auf (was in einem Rechtsstaat problematisch sein dürfte) und behandeln einfach alle Ausländer gleich anders…

  3. 3 Swambo

    Hallo zusammen
    ich finde die SchweizerInnen sollten mal lieber aufhören wie ein kleines Kind rumzujammern, dem man den Lolli weggenommen hat. Entweder eigene Linie durchziehen (was ich pers. gut fände) und die Konsequenzen tragen. Was z.B starke Nachteile im Handel nach sich ziehen würde. Was das für die Wirtschaft eine Exportnation bedeutet kann sich jeder selber denken, das ist dann der Preis der Freiheit…… Oder Maul halten und kuschen. Aber jammern und kuschen ist eine ganz undankbare Kombi

    Gruss Swambo

  4. 4 Andreas

    Mal ganz ehrlich, wenn ich als Deutscher auf mein ehrlich verdienstes Geld zweimal, dreimal oder noch öfter Steuern zahlen muss, bevor ich es genießen kann, dann kann es einem doch keiner verdenken, wenn man das Geld dahin bringt, wo es in Ruhe gelassen wird…! Wir zahlen in Deutschland und anderswo so viele Steuern, es ist nicht das Problem der “Steueroase” Schweiz, wenn Menschen aus anderen Staaten ihr Geld dorthin bringen, wo gut gewirtschaftet wird, sondern das Problem der Länder, die ihre Mitbürger mit Unmengen an Abgaben und Steuern ausquetschen, und das Geld dann auch noch für irgendwelchen Blödsinn verschwenden. Also: nicht die Schweiz oder Lichtenstein an den Pranger stellen, sondern das deutsche Steuersystem ändern - aber bei uns ist es ja immer so: das war schon immer so, das wird auch weiter so gemacht…!

  5. 5 tim

    als schweizer bürger sag ich warum sollte die schweiz irgeht etwas für deutschland oder frankreich machen also bitte. also bitte behnemt euch

  6. 6 Daniel

    Ich frage mich nur weshalb die Schweiz die verfehlte Steuerpolitik, insbesondere in Deutschland, ausbaden muss. Es ist doch kein Wunder, dass bei einer so hohen Steuerbelastung, wie es in Deutschland der Fall ist, die Bürger versuchen, ihre Brötchen in Sicherheit zu bringen. Das perfide daran ist nur, dass die ‘kleinen’ Bürger kaum Möglichkeiten haben zur Steuerflucht, gut Betuchte jedoch von gewissen Banken zur Steuerflucht angestiftet werden…
    Die Schweiz hat Doppelbesteuerungsabkommen, die es schon vor der Diskussion ermöglicht haben, Amtshilfe anzufordern. Das Geldwäschereigesetz und dessen Überwachung in der Schweiz ist wohl eines der fortschrittlichsten auf der Welt…

    Es herrscht tatsächlich eine Art Wirtschaftskrieg und die Grossen, Mächtigen melken nun die kleine Schweiz. Rezession, Gier, Missgunst und eine falsche Steuerpolitik im Ausland sind die Triebfeder dazu.

  7. 7 Robert

    hallo Swambo…wie aus der Seele gesprochen…Raubrittertum wie im Mittelalter..ist das eigene Volk ausgepresst mach ich dem Nachbarstaat die Hölle heiss und erpress ihn…

  8. 8 Joanna

    Die Deutschen sollen erst bei sich Ordnung schaffen. In der Schweiz macht es Spass Steuern zu bezahlen, weil jeder Bürger sieht und merkt dass das Geld sinvoll und für das wohlergehen der Bürger eingesetzt ist. Die Schweizer tunen alles um den Bürgern Vermehrung der Vermögen zu ermöglichen und gleichzeitig Staatsaufgaben zu erfüllen.

  9. 9 Arthur

    Auf gar keinen Fall. Sind wir denn servile Knechte und Mägde dieser Staaten oder sind wir als Einwohner eines selbständigen Landes frei, unsere eigene Gesetzgebung nach unseren eigenen Notwendigkeiten zu formen? Rücksicht auf das Miteinander in Europa nehmen ist wohl richtig, aber dies heisst nicht, brav tun was die anderen wollen - wenn möglich noch in vorauseilendem Gehorsam.

  10. 10 Hans Georg

    Wenn die “Großen” versuchen, von ihren Problemen abzulenken, indem sie auf der Schweiz herumhacken, dann sollte die Schweiz vielleicht mal für 14 Tage den Gotthardtunnel “wegen Renovierung” schliessen oder eine Maut für deutsche Lastwagen einführen…
    Über die ausufernde Schwarzarbeit in Deutschland wird hingegen nicht - oder nur sehr wenig berichtet, die einen weitaus größeren Schaden anrichtet: Nicht nur die Reichen versuchen, die erdrückende Last der Steuern und Abgaben zu verringern, aber das passt ja nicht ins sozialistische Gesamtbild ! Deutschland mutiert ja immer mehr zu einer “Edel-DDR”: Mauern von Gesetzen zur Verhinderung von Steuerrepublikflucht.

  11. 11 Martin

    martin
    Leider ist es im deutschen Staat so, dass wenn der Bürger nicht mehr genügend Steuern zahlt der Staat nach anderen Schuldigen sucht. Anmaßend und unverschämt ist die Forderung eines Herrn Steinbrück die Schweiz solle ihre Steuergesetze ändern und ihren Bürgern mehr Steuern abknöpfen.
    Ein ganz dicker Hund ist das heute in Deutschland erlassene Gesetz zur Strafverfolgung von deutschen Firmen und Bürgern die Geschäfte mit Staaten die auf einer schwarzen Liste stehen machen. Der Stasiapparat hat in Deutschland schon vieles zerstört. Mein Tipp für Deutschland:
    Stadtstaat der Türkei Dönerbudengestze Statsreligion Islam- deutsche raus.
    Die schweizer Regieruung zieht daraus die nötigen Konsequenzen

  12. 12 Swambo

    Hallo zusammen
    In diesem (wie auch in vielen anderen Foren) gint es das Missverständnis, das Peer Steinbrück, also Deutschland (als würde der für alle Deutschen sprechen) hier der Bösewicht ist. Tatsächlich ist es aber die europäische Öffentlichkeit, die dieses fordert. Also auch Italien, Spanien, Frankreich u.v.m. Der Peer hat es nur ausgesprochen. Der französische, spanische, usw. Finizaminister habe genau die gleichen Dinge gesagt (Nur vielleicht weniger provokativ, was aber im Falle von Peer ja Absicht war, um die Fronten zu bilden). Leider können die Blickredakteure weder spanisch, portugiesisch, italiensch oder französisch. Oder verkaufen sich vielleicht Titelseiten mit Italo-Bashing nicht mehr so gut wie früher? Also liebe Leute: Augen und Ohren auf. Die Schweizer öffentlichkeit wird manipuliert!

    Sweambo

  13. 13 Adrian

    es ist schon lange zeit, dass unser steuersysem angepasst wird; der einfache bürger ist überfordert mit dem system und der fachmann weiss unzälige möglichkeiten wie steuern eingespart werden! das darf doch nicht sein! ich schlage vor dass nur noch waren und dienstleistungen besteuert werden. die höhe der steuer wird nach ubp (umweltbelastungspunkten) festgelegt, dies ist der weg zu einem nachhaltigen stuersystem und somit der einzige weg zu einer nachhaltigen zukunft!

  14. 14 Waldemir Schluessli

    Immer nur von der EU schmarotzen und keine Gegeleistungen zu bringen, sollte selbst für die Schweiz einleuchtend sein. Ganz zu schweigen davon, wie ohne Deutschland die Wirtschaft in diesem abhängigen Land aussehen würde.

  15. 15 Andy

    Schade dass du zu überfordert bist von einer Steuererklärung!

    Dein Vorschlag ist Schrott!

  16. 16 Getoar

    Joanna, bitte erwachsen werden. Steuern zahlen macht nie Spass. Meine Eltern haben letztes Jahr über chf 14′000 steuern bezahlt. Und das sind über 20% von dem was reinkommt bei Ihnen. Und das mit Kindern. Ich kann keinen Staat unterstützen, der die Reichen billig wohnen lässt, es zulässt, dass Krankenkassen-Prämien bei Jugendlichen (wie bei mir) um die chf 285.– kosten und der dann zusätzlich noch Ländern wie Deutschland, die ja seit Jahren eine kapputte Wirtschaft im eigenen Land haben. So jemand will dann also die Wirtschaft eines anderen Landes “indirekt” kommandieren?
    NEIN und nochmals Nein!

  17. 17 goldeneye81

    Ganz sicher NICHT! Die Schweiz ist ein soveräner Staat und kann machen was sie will. Dies macht ja z.B Monaco auch. Aber für Drohungen scheinen Schweizer Politiker anscheinend empfänglich - die ist im Ausland bekannt.

  18. 18 Patrick B. Ludwig

    Gegenfrage: Sollen wir unsere Gesetze Somalischen, Saudiarabischen, Afghanischen bzw. islamischen gepflogenheiten bzw. Gesetzen anpassen? Der Unterschied zwischen Deutschland und
    Afghanistan hat uns nicht zu interessieren - es geht um den Grundsatz.

  19. 19 Daniel Martinelli

    Das Steuergesetz der Schweiz ist vollkommen in Ordnung. Die EU Länder kritisieren, dass ausländische Unternehmen die Ihre Geschäfte über die Schweiz abwickeln, im Leistungsland nicht oder nur vermindert steuern. Viele Länder in der EU haben ihre eigenen Steuerparadiese. Diese werden bisher nicht in einer Silbe erwähnt. Was an dem schweizer Steuergesetz schon längst geändert werden sollte, ist die Tatsache das wir immer noch auf ein mal die Steuern bezahlen müssen. Die Steuern sollten direkt beim Lohn in Abzug gebracht werden. Das würde vielen Familien das Handhaben der finanziellen Mittel erleichtern und vor Steuerschulden schützen. Die Schweiz ist meines Wissens das einzige Land auf der Welt, dass die Steuern nicht direkt vom Lohn abzieht.

  20. 20 dc

    Mal etwas ganz anderes - was ist mit all den Grenzgängern, die hier in der Schweiz gutes Geld verdienen, es dann aber nicht hier ausgeben? Darunter sind in meinen Augen extrem viele deutsche! Die zahlen alle ihre Steuern nicht in der Schweiz!

  21. 21 Swambo

    Hallo zusammen
    Also nochmals, an die ganz Langsamen, die es immernoch nicht verstanden haben: 1.Nicht “Deutschland” will den Schweizer Bürgern (und noch nicht einmal das, sondern nur flüchtigen Straftätern aus anderen Ländern, die sich um ihre Steuerpflicht drücken wollen) an die Börse, sondern die OH EH CE DE!!!!!! Das ist ein Club, in dem auch die Schweiz ist…. Da gibt es Regeln, an die sich die Schweiz seit Jahren nicht hält!! Was passiert, wenn man sich in einem Verein nicht an Regeln hält? Genau Sanktionen……..
    2. Es geht nicht um eine Änderung des Steuergesetzes, sondern um eine Auskunftspflicht für AUSLÄNDISCHE Investoren im begründeten Einzelfall. Was das mit Steuergesetzten in der Schweiz zu tun haben soll??????
    3.@ Patrik b Ludwig.
    Werte wie Erbarkeit, Erhlichkeit und Fairness waren immer schweizer Werte. Das jetzt die Schweizer sich so dermassen ins Zeug legen um ausländische Betrüger (oder anders gesagt Verbrecher) zu decken, wirft ein äusserst schlechtes Bild auf die Schweiz. Wer Verbrecher deckt, wird selber zu einem.
    Also an alle Stammtischstrategen: Es ist immer einfach, sich in die Opferrolle zu begeben, damit man sich mit seinen Verfehlungen nicht auseinandersetzten muss…Lest mal das Handelsblatt von heute (S. 7/8). Da geht es ab.

    Also besser mal den Kopf aufmachen als hier mit Halbwissen rumzutrollen

  22. 22 Züri

    Wir Schweizer sollten wieder mehr Stolz zeigen. Souveräne Entscheide fällen, auch mutigere. Druck sollte die Schweizerenscheidungen nicht beinflussen. Nachbarstaaten sollten nicht Drohen, sonderm unsere Entscheidungen Respektieren, dann geht man auch Kompromisse ein.
    Ich würde genau mit Deutschland und Frankreich KEIN Abkommen abschliessen, damit wahr genommen wird dass auch ein kleines Land Macht haben kann.

  23. 23 Ralf

    @Swambo: Mag sein, dass Peer Steinbrück nur eine Vorlage der OECD umsetzt, aber er nutzt das durchaus auch, um gerade in der Krise den Wählern vorzugaukeln, man gehe gegen Steuersünder vor. Der Post-Chef Zumwinkel wurde nur öffentlich vorgeführt. Wenn deutsche Grossunternehmen als auch Landesbanken, die keine privatwirtschaftlichen Unternehmen sind, ihre Erlöse bzw. Gewinne auf Steueroasen brachten, und jetzt vom Steuerzahler das Geld in den Hintern geschoben bekommen (Kurzarbeit, Auffangkredite), dann ist klar: die deutsche Bundesregierung hat langsam aber sicher ein Glaubwürdigkeitsproblem - die haben nur noch Gefälligkeitspolitik für die Wirtschaft betrieben (Hartz IV, Zeitarbeit, etc.). In der Tat ist das deutsche Steuersystem das Problem, hier gibt es eine massive Schieflage, siehe mein Geschreibsel http://www.sind-wir-schweizer-alle-verbrecher.ch/?page_id=124&cpage=1#comment-129

    @dc: ein Grenzgänger versteuert wie auch ein Aufenthalter sein Einkommen hier in der Schweiz, wo er auch die anderen Abgaben bezahlt (ALV, IHV, Krankenkasse). Korrekt: es wird ihm vom Arbeitgeber direkt vom lohn abgezogen, in Form von Quellensteuer. Entscheidend ist der Arbeitsort, nicht der Wohnort. Der Grenzgänger zahlt, im Gegensatz zum Aufenthalter, in Deutschland zusätzlich die Differenz nach zu dem Lohnsteuer-Satz, den er insgesamt in Deutschland an Lohnsteuer zahlen würde, würde er in Deutschland arbeiten. Er hat keinen Steuervorteil, sondern nur den Vorteil des Schweizer Lohnniveuas und der niedrigeren Sozialversicherungsbeiträge. Er zahlt, da er wohl seine Gebrauchsgüter in Deutschland einkauft, keine Schweizer Verbrauchsteuern. Das wiederum ist ein anderes, aber kein Grenzgängerproblem.

    FG Ralf

  24. 24 Swambo

    @Ralf
    Das die deutsche Regierung ein Glaubwürdigkeitsproblem steht ausser Frage, und auch nicht zur Diskussion (leider). Das es dort eine Schieflage gibt ebenfalls. Die Umsetzung der OECD-Richtlinien wird ja nicht nur von Ruebli-Peer, sondern auch von fast allen Finanzministers der anderen Staaten gefordert und gepuscht. Aber einige Engstirnige wollen sich lieber als Opfer Deutschlands sehehn ,als als Opfer Italien, Frankreichs, Protugal usw, usw, usw.
    Da werden gezielt Fakten verschwiegen, um Propaganda zu machen. Oder die Leute wissen es nicht besser, auch eine Möglichkeit.

    So oder so: Viele der “Experten” hier wissen gar um was es geht, sondern plappern nur die Blick-Titelseite nach…….

    Swambo

  25. 25 Swambo

    @Züri

    Äh, und welche Macht meinst Du da im Speziellen? Wenn die wollten (das liegt natürlich nicht in ihrem Interesse), dann könnte die EU im Extremfall einfach den Strom abdrehen, alle Überflugrechte kappen ung alle Importe blockieren. Dann würden hier aber ganz, ganz schnell alle Lichter ausgehen. Das will aber natürlich Keiner(ausser einigen Blicklesern offensichtlich). Aber die Wissen ganz genau, wer am längeren Hebel sitzt. Und der Bundesrat weiss es offensichtlich auch…..

  26. 26 Stefan Rüegger

    Grundsätzlich hat kein Land die Befugnis, einem anderen Land in den Gesetzgebungsprozess dreinzureden. Kritik ist jedoch durchaus legitim und in einigen Fällen auch nötig. In der Schweiz scheint der internationale Druck nötig gewesen zu sein, um eine Diskussion über dieses bis anhin sakrosankte Bankgeheimnis anzuregen. Und eines muss uns klar sein: Eben dieses Bankgeheimnis deckt Steuerhinzerzieher aus dem In- und Ausland, indem es Steuerhinterziehung zum Kavaliersdelikt macht.

    Es geht in keinster Weise darum, dass Gesetze “wegen Deutschland oder Frankreich” angepasst oder geändert werden sollen. Vielmehr geht es darum, dass Gesetze angepasst und geändert werden müssen, weil sie kriminelles Verhalten fördern und banalisieren, welches die Schweiz und viele andere Staaten gleichsam jedes Jahr Milliarden kostet.

  27. 27 Ralf

    @Swambo:

    Sicherlich stimmt es, dass andere Länder in der EU und in den USA da ordentlich mitspielen, und ich kenne die OECD und die ganzen Umstände ehrlich gesagt nicht besonders gut. Dass der “German Rottweiler” Steinbrück voranprescht, ist denen alle nur recht, dann machen sie sich die Finger nicht schmutzig, zudem ist das Verhältnis zwischen Schweiz und Deutschland (dank Blick etc.) ohnehin nicht das einfachste, viel zu verlieren gibt es da (”anscheinend”, ich betone das) ohnehin nicht … aber Steinbrück hat durchaus wahlstrategische / bundespolitische Motive. In Deutschland “droht” das 5-Parteiensystem, und das verunsichert die beiden Grossparteien bei der derzeitigen Kapitalismuskrise gewaltig, vor allem weil sie selbst programmatisch nichts mehr zu bieten haben und Ihr Programm die “politische Ratlosigkeit” ist.

    Aber davon abgsehen: das Bankgeheimnis ist nicht das einzige Argument, sein Vermögen in der Schweiz anzulegen. Ich würde das nicht überbetonen. Es gibt Länder, da müssen bestimmte Leute mit Einfluss keine Steuern zaheln, aber diese bringen ihr Geld trotzdem in die Schweiz. Warum? Stabile Währung, stabile gesellschaftliche / politischen Verhältnisse, Neutralität und damit eine hohe Landessicherheit, stabile Binnenwirtschaft. Eine Bekannte fragte mich neulich: Welche Gefahr ist grösser in DE - Inflation oder Deflation? Ich antwortete: kann ich (als Nichtfachmann) nicht sicher sagen, aber wenn Du Dir Sorgen machst und das Geld die nächsten Jahre nicht brauchst, investiere in knappe Rohstoffe oder CHF. Ich kann mir vorstelle, dass die Folgen der Wirtschaftskrise Geld von der EU nach CH spült. Dann sollte die Schweiz eben solide deutsche Firmen mit guten Produkten (soll es noch geben) aufkaufen bzw. deutsche Ingenieure in die CH holen und die Güterproduktion bzw. den Export dieser erhöhen und sich gleichzeitig unabhängiger machen vom Finanzsektor. Nutzt die Schwäche Eurer Nachbarn ;-)
    Überflugrechte: So einfach ist das nicht. Über Zürich laufen dermassen viele internationale Flüge mit Ziel oder Start in DE, dass der Flugverkehr deutliche Engpässe haben würde.

    Was das zukünftige Gebahren DE´s betrifft: ich befürchte, als politische Massnhamen werden Drohen und Erpressen anstatt Verhandeln eher zunehmen. Das haben die Deutschen von den Amis gelernt oder wieder bei sich seöbst entdeckt, muss ich als Deutscher leider mal sagen, habe es selbst jahrelang wiederholt erlebt, und bei den Staatsbeamten ist diese Mentalität auch weit verbreitet :( … “Ich bin ein liberaler Mensch, solange die anderen ganz genau das tun, was ich von ihnen will …”

    Gruss Ralf

  28. 28 Thomas Börlin

    Wenn es Steueroasen gibt,so gibt es anscheinend auch Steuerhöllen. Wenn man in Staaten, die Milliarden in ihre Konjunkturprogramme investieren nun neue, über noch höhere Steuern diskutiert, so würde ich als Staatsbürger dieser Staaten auch schauen, wie ich mein sauer verdientes Geld “in Sicherheit” bringen kann.
    Diese Steuerhöllen könnten ja auch mal vor der eigenen Türe wischen und sich hinterfragen, wieso ihre Bürger sich Schlupflöcher suchen.

  29. 29 Matthias Vatter

    …über Heuchler und Besserwisser
    Es ist erstaunlich wie oberflächlich und vereinfachend die meisten Diskussionsbeiträge über den so genannten “Steuerstreit” sind. Da werden munter Äpfel mit Birnen verglichen und das Klischee vom braven und arbeitsamen Schweizer Unabhängigkeitskämpfer gepflegt. Tatsache ist, dass auch in der Schweiz die meisten Leute zwar sehr gerne von allen Annehmlichkeiten des Staates profitieren, selbst aber kaum bereit sind, ihren Beitrag schon nur in Form von Steuern zu leisten. Schlussendlich gibt es keine “Steuerhöllen” und “Steueroasen” sondern es gibt Staaten, die wesentlich grössere ökonomische Lasten zu tragen haben als andere (wie bspw. Deutschland mit den Milliardenlasten in den neuen Bundesländern) und es gibt zudem in jedem demokratischen Staat genau die Regierung und Entscheidungsträger die man selbst gewählt hat. Wenn dann ein Finanzminister seine Arbeit tut und dabei mit dem verbalen Zweihänder kämpft, dann sollten sich die Schweizer Bürger und Politikerinnen nicht gleich in geheuchelte Entrüstung flüchten sondern selbstbewusst den eigenen Standpunkt vertreten. Aber das ist natürlich nur möglich, wenn man auch gute Argumente hat, die eigenen Steuergelder effizient und transparent einsetzt und sich vor allem dabei nicht mit juristischen Spitzfindigkeiten wie dem unsinnigen Unterschied zwischen Steuerhinterziehung und -betrug angreifbar macht…

  30. 30 Michael

    Die Schweiz ist nicht der Grund dafür das es Steuerbetrug gibt.
    Und wenn die Schweiz das Bankgeheimnis aufgibt ist das Problem mit dem Steuerbetrug immer noch nicht aus der Welt geschafft.
    Die Leute,die das Geld von Steuernbetrug in der Schweiz haben würden es dann warscheinlich einfach in Liechtenstein etc. deponieren.

  31. 31 Helmut Hugel

    Wie ein Kaputtes System aussieht sieh Deutschland Frankreich und der Rest der Welt.

    Euere Steuergesetze ändern? (Brauch noch ein Böses Schweizer Schimpfwort)
    Ist nur das Unvermögen solche Gelder zu halten.
    Beständigkeit
    Krisensicher
    Alles für den Bürger.
    Der Zwang von Aussen, ob Verbal oder Strafandrohung Schwarz List dann Grau ist ein Ziel ein Intaktes System zu unterlaufen ein zu grenzen.

    Ich bin Froh das ich in diesem Land Leben darf. Danke Merci.

  32. 32 KAJ

    “Sollen wir wegen Deutschland oder Frankreich unsere Steuergesetze ändern?”

    Ja natuerlich, wenn die ein besseres System haben, das den Schweizern besser dienen kann… keine Frage! Oder… vielleicht doch eine Frage: “Haben Deutschland oder Frankreich bessere Steuergesetze!?”

    Naaaaaaja… eher nicht wuerd ich sagen; Und das obwohl ich kein Steuerexperte bin, aber der gesunde Mensch benoetigt ja keine theoretische Herleitung, solange die Symptome und Konsequenzen so offensichtlich sind. Woran kann man denn die Qualitaet eines Steuergesetzes ablesen - doch am einfachsten an der Lebensqualitaet und den Lebensumstaenden der Buerger, oder!?

    Naaaaaaaaaaaja… und da muss man dann doch einschraenken, dass aller Wahrscheinlichkeit das deutsche oder franzoesische Steuergesetz doch nicht so herausragend toll ist. Soziale Unruhen, niedriges Durchschnittseinkommen, die Last gewaltiger Transferleistungen, aufgeblasener Verwaltungsapparat und das Schwinden der individuellen Courage und des Verantwortungsbewusstseins lassen gerechtfertigte Zweifel aufkommen.

    Vielleicht sollte man doch auch mal fragen: “Sollen die Deutschen oder Franzosen ihre Steuergesetze an unsere anpassen?” Ich glaube zu wissen wie das Volk beider Laender diese Frage beantworten wuerde… ;))

    Und schliesslich sollte doch das Volk entscheiden, oderrrr!?

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